Ausbildungsstätte für Assistenzhunde
Gemeinsam mit dem HappyFeet Assistenzhundeteam begleiten wir dich auf dem Weg zur Mensch-Assistenzhund-Gemeinschaft – von der Vorausbildung geeigneter Hunde bis zur Unterstützung im Alltag. Dabei stehen eure individuellen Bedürfnisse, Vertrauen und das Wohlbefinden des Hundes im Mittelpunkt.
Unsere Arbeit basiert auf Respekt, Vertrauen und Wertschätzung. Das Wohlbefinden des Hundes ist uns ebenso wichtig wie die Unterstützung, die er seinem Menschen geben kann. Deshalb richten wir die Ausbildung an den individuellen Bedürfnissen der Mensch-Hund-Gemeinschaft aus und achten darauf, dass Aufgaben und Training zur Gemeinschaft passen.
Wir schaffen eine Lernumgebung, in der Entwicklung in kleinen Schritten möglich ist und jeder Fortschritt zählt. Mit Engagement und Herz begleiten wir Mensch und Hund dabei, ein starkes Team zu werden und ihren gemeinsamen Alltag zu gestalten.
Assistenzhunde
Assistenzhunde sind weit mehr als Haustiere: Sie sind speziell ausgebildete Vierbeiner, die Menschen mit Behinderungen im Alltag unterstützen. Ihre Fähigkeiten sind darauf ausgerichtet, die Unabhängigkeit und Lebensqualität ihrer menschlichen Partner zu erhöhen. Diese Hunde sind erstaunliche Begleiter, die nicht nur emotionale Unterstützung bieten, sondern auch konkrete, alltagspraktische Hilfeleistungen erbringen.
Assistenzhunde, die mehrere Aufgabenbereiche abdecken und sich nicht eindeutig einer der genannten Kategorien zuordnen lassen, werden nach dem Schwerpunkt ihrer Hilfeleistung bezeichnet. Diese Klassifizierung spiegelt die Vielseitigkeit der Assistenzhunde wider und zeigt, wie individuell sie auf die Bedürfnisse ihres menschlichen Partners abgestimmt werden können. Die Ausbildung eines Assistenzhundes ist ein Prozess, der nicht nur fachliches Können, sondern auch Geduld und Empathie erfordert. Es ist eine Kunst, die darauf abzielt, dass Mensch und Hund ein harmonisches Team bilden, in dem der Hund seine Aufgaben mit Freude und Hingabe ausführt.
Denn vergessen wir nicht: Ein Assistenzhund, der seine Aufgabe als Leidenschaft versteht, beschert nicht nur seinem Halter ein Stück Unabhängigkeit, sondern gewinnt selbst an Lebensqualität.
BLINDENFÜHRHUND
Sie sind die Augen für Menschen, die blind sind oder über eingeschränktes Sehvermögen verfügen. Diese Hunde leiten sicher durch den Verkehr, umfahren Hindernisse und helfen ihren Haltern, sich in unbekannten Umgebungen zu orientieren.
WARN- UND ANZEIGE-ASSISTENZHUND
Diese Assistenzhunde sind darauf trainiert, bestimmte gesundheitliche Beeinträchtigungen zu erkennen. Sie können Anfälle vorhersagen, bei Stoffwechselstörungen warnen oder Hilfe anfordern, wenn ihr Halter in einer Notlage ist.
MOBILITÄTSASSISTENZHUND
Sie bieten Unterstützung für Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen. Von der Hilfe beim Aufheben von Gegenständen bis hin zur Unterstützung bei der Fortbewegung – diese Hunde sind ausgebildet, um das physische Wohlbefinden und
die Mobilität zu fördern
SIGNALASSISTENZHUND
Für Personen mit Hörbeeinträchtigungen sind diese Hunde unersetzlich. Sie machen auf wichtige Geräusche aufmerksam, wie beispielsweise das Läuten des Telefons, die Haustürklingel oder Alarmsignale.
PSB-ASSISTENZHUND
Diese Hunde leisten Unterstützung für Menschen mit psychosozialen Beeinträchtigungen, indem sie Beruhigung bei Angstzuständen bieten, zur Strukturierung des Tagesablaufs beitragen und als emotionale Stütze dienen. Bei PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung): PSB-Assistenzhunde
sind darauf trainiert, Anzeichen von Angstzuständen oder Flashbacks bei ihren Partnern zu bemerken. Sie können lernen, beruhigende Verhaltensweisen zu zeigen, Hilfe zu holen oder durch taktile Stimulation eine Verankerung in der
Gegenwart zu ermöglichen.
Für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung: Hier helfen Assistenzhunde dabei, Überstimulation zu reduzieren, indem sie zum Beispiel durch sanften Körperkontakt Sicherheit bieten oder als stabilisierende
Präsenz in sozialen oder neuen Umgebungen dienen. Sie können auch dabei unterstützen, Routinen zu etablieren und die Kommunikation zu fördern. Bei Borderline-Persönlichkeitsstörung: Diese Assistenzhunde
bieten ihren Haltern emotionale Stabilität, indem sie regulierend auf Stimmungsschwankungen einwirken. Sie helfen, das Gefühl von Einsamkeit zu mindern und fungieren als emotionales Bindeglied zur Außenwelt.
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.Professionelle Philosophie und Werte – Das Fundament unseres Erfolges
In unserer Assistenzhundeausbildung stehen Respekt, Vertrauen und Geduld im Mittelpunkt. Wir achten die Individualität jedes Hundes und möchten verstehen, was er braucht, um sich sicher und wohlzufühlen. Gleichzeitig schauen wir gemeinsam auf deine Bedürfnisse, deine Möglichkeiten und die Unterstützung, die du dir von einem Assistenzhund wünschst. So gestalten wir einen Ausbildungsweg, der zu dir und deinem Hund passt und euch auf dem Weg zur Mensch-Assistenzhund-Gemeinschaft begleitet.
Wir arbeiten mit positiver Verstärkung und klarer, verlässlicher Kommunikation. Statt auf Strafe und Druck setzen wir auf Verständnis, Orientierung und Kooperation. Der Hund soll nicht nur Signale ausführen, sondern lernen, sich in der gemeinsamen Arbeit sicher zu fühlen und gerne mit dir zusammenzuarbeiten. Dabei achten wir darauf, die Aufgaben passend aufzubauen und dem Hund Zeit zu geben, sie zu verstehen.
Jede Mensch-Assistenzhund-Gemeinschaft bringt eigene Voraussetzungen, Wünsche und Herausforderungen mit. Deshalb gibt es bei uns keinen Ausbildungsweg nach Schema F. Wir stimmen die Begleitung individuell ab und berücksichtigen dabei euren Alltag, eure Ressourcen und das Tempo, das für euch machbar ist. Auch psychische Beeinträchtigungen und belastende oder traumatische Erfahrungen begegnen wir achtsam und ohne Druck.
Unser Ziel ist, dich nicht nur während der Trainingseinheiten zu unterstützen. Wir möchten dir Wissen und praktische Werkzeuge mitgeben, damit du die Zusammenarbeit mit deinem Hund im Alltag sicherer gestalten kannst. Schritt für Schritt übt ihr die Aufgaben, die für euch wichtig sind, und entwickelt eure gemeinsame Kommunikation weiter.
Das Wohlbefinden des Hundes bleibt dabei immer ein wichtiger Maßstab. Wir achten auf seine Bedürfnisse, seine Belastbarkeit und seine individuellen Fähigkeiten. Gemeinsam schaffen wir eine Grundlage, auf der Vertrauen wachsen und eure Mensch-Assistenzhund-Gemeinschaft sich weiterentwickeln kann.